Die Regionalmarke SooNahe
begrüßte am 26. /27. Juni Fachbesuch aus dem sächsischen Muldenland. Im Dreieck
zwischen Leipzig, Dresden und Chemnitz liegt der „Naturpark Muldenland … alles
am Fluss“. Schlagzeilen machte diese Region im Sommer 2002, als die Mulde (der
zweitgrößte Fluss in Sachsen) ein verheerendes Hochwasser verursachte.
Im stark vom Obstbau
geprägten Muldenland plant eine Gruppe engagierter Menschen den Aufbau einer
Regionalmarke. Sieben von ihnen gingen auf Exkursion in das SooNahe-Gebiet, um
einige der Erzeuger und Organisatoren kennen zu lernen, viele Informationen zu
sammeln und dabei Gemeinsamkeiten und Unterschiede bei den Chancen und
Schwierigkeiten in Sachen Regionalmarke auszuloten. Klar, dass auch
SooNahe-Produkte verkostet wurden.
Für SooNahe waren am Programm
beteiligt: Helmut Hehner (Fachgespräch, SooNahe-Menü und Weinprobe), Rainer
Lauf (Einführungsvortrag), Mechthild Wigger (Reiseleitung), Hans Pfeffer
(Betriebsbesichtigung Bannmühle), REWE-Markt Kirn (Betriebsbesichtigung), Angelika
Müller-Lorenz (Betriebsbesichtigung Weitersbacher Mühle), Familie Wolf
(Betriebsbesichtigung Landmetzgerei Wolf), Café Restaurant Malepartus
(Mittagessen mit SooNahe-Gerichten).
Am wichtigsten war den
Besuchern das Thema Marketing: wo sind die Kunden für SooNahe / wie wird die
Marke beworben / wie geht SooNahe bei der Preisgestaltung vor / wie wird die
Logistik aufgebaut / usw. Ein Fazit konnte die Gruppe nach ihrem Kurzbesuch
noch nicht ziehen. Dafür müssen die vielfältigen Eindrücke erst sortiert werden
– ein Workshop soll der Anlass sein zur Analyse, was die künftige Marke
Muldenland ähnlich oder anders als SooNahe gestalten wird.