Erzeugung und Vermarktung von SooNahe-Rindfleisch
jetzt möglich Informationsveranstaltung für Erzeuger und Metzger
Donnerstag, 26. November
2009 um 19.30 Uhr
im Hotel „Bergschlößchen“, Nannhauser Str., Simmern
Nach einem recht aufwendigen
Genehmigungsverfahren durch die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung
(BLE) ist es nun soweit. Der Einführung von Rindfleisch unter der Marke
„SooNahe - Gutes von Nahe und Hunsrück“ steht nichts mehr im Wege. Somit kann
die Palette der SooNahe-Erzeugnisse um das Produkt Rindfleisch erweitert
werden. Dies ist ein weiterer Schritt, möglichst viele Produkte
aus unserer Heimat unter dem SooNahe-Zeichen zu vermarkten.
SooNahe-Rindfleisch muss
wegen der engen Vorgaben der EU vorschriftsgemäß etikettiert werden. Wie dieses Verfahren
funktioniert, was die Qualitätsgrundlagen für SooNahe-Rindfleisch sind
und ob
und wenn welche Kosten gegebenenfalls für Erzeuger und Metzger dabei
entstehen, darüber werden Herr Möcklinghoff von der
Landwirtschaftskammer und Herr Rockenbach
(Kreisverwaltung Rhein-Hunsrück-Kreis) an diesem Abend umfassend
informieren.
Eine regionale Erzeugung und
Vermarktung bringt für den Verbraucher mehr Transparenz. Für ihn ist es gut zu
wissen, woher sein Fleisch kommt, wie die Rinder gehalten und mit
welchem Futter sie gefüttert wurden. Das SooNahe-Rindfleisch muss nach festen
Vorgaben erzeugt werden. Die Rinder müssen in der Region gehalten und gemästet
werden, das Futter darf keine Gentechnik enthalten und das Fleisch muss von
hoher Qualität sein.
Die Erzeuger von Rindfleisch
haben durch eine Teilnahme an der SooNahe-Vermarktung gesicherte Absatzwege und
demonstrieren auch, dass sie gute, kontrollierte Ware erzeugen und durch die
kurzen Wege die Tiertransportzeiten minimieren. Die Metzger können mit
dem SooNahe-Rindfleisch dem Käufer gegenüber klare Aussagen treffen, wo und wie das Rindfleisch erzeugt wurde. Sie können sich hierdurch klar von der Massenware
abgrenzen. Zudem stärken sie die Rindfleischerzeuger der Region.
Es wäre begrüßenswert, wenn
möglichst viele Erzeuger und Verarbeiter von Rindfleisch die Gelegenheit nutzen
würden, sich über das SooNahe-Rindfleisch zu informieren. Falls im Vorfeld
schon Fragen bestehen, steht Herr Rockenbach von der Kreisverwaltung des
Rhein-Hunsrück-Kreises gerne zur Verfügung (Tel. 06761-82830).